IG - 07 - Rajasthan Highlights
14 Nights / 15 Days | Delhi,Agra,Ranthambore,Jaipur,Bikaner,Jaisalmer,Jodhpur,Udaipur
DAY 1 - Flug nach Delhi
Flug nach Delhi. Ankunft um Mitternacht. Sie werden vor der Flughafenankunftshalle von unserer lokalen Agentur erwartet. Transfer zum Hotel.
DAY 2 - Delhi
Mit seinen kulturellen, architektonischen und geschichtlichen Reichtümern kann sich Delhi mit Städten wie Athen, Rom und Istanbul messen. Herrscher und Invasoren aus Persien, Hindustan, Afghanistan, Türkei, die Moguln und zuletzt die Briten haben der Stadt ein eigenartiges Gepräge verliehen: Mittelalterliche Grabmäler, bizarre Moscheen und wehrhafte Fortanlagen mit Palästen, dazwischen Hochhäuser, moderne Geschäftsstraßen, Verwaltungs- und Regierungsgebäude und großzügigen Parks. Besichtigung mit deutsch/englisch sprechendem lokalen Fremdenführer: In Alt Delhi zum Roten Fort (montags geschlossen). Moghulherrscher Shah Jahan verlegte seine Hauptstadt nach Shajahanabad am Ufer des Yamuna und baute das eindrucksvolle Fort (1638). Hinter wehrhaften Mauern liegen prunkvolle Gebäude, private und öffentliche Audienzhallen, Privatgemächer mit feinsten Stuck- und Marmoreinlegearbeiten. Unweit liegt die Freitagsmoschee (Jama Masjid), eleganteste und zugleich größte Moschee Indiens mit Platz für 25.000 Gläubige. Raj Ghat ist Gedenkstätte an Mahatma Gandhi, dem „Vater der indischen Nation“. In Neu Delhi zu Humayun's Grabmal. Erbaut Mitte des 16. Jh. von Haji Begum, Gemahlin des 2. Moghulherrschers Humayun, gilt es als Vorläufer des Taj Mahal. Fahrt durch das Regierungsviertel, vorbei am Regierungspalast (Rashtrapati Bhavan) und den pinkfarbenen Sekretariatsgebäuden zum India Gate, Triumphbogen mit den eingemeißelten Namen von 90.000 gefallenen indischen Soldaten im 1. Weltkrieg. Übernachtung im Hotel.
DAY 3 - Delhi – Agra
Fahrt im PKW nach Agra. Besichtigungen mit deutsch/englisch sprechendem lokalen Fremdenführer in Agra: Zum weltberühmten Taj Mahal. Erbaut von Moghulherrscher Shah Jahan für seine verstorbene Gattin Mumtaz Mahal („Licht des Palastes“) ist dieses extravagante Bauwerk Zeichen seiner ewigen Liebe. Sie verstarb mit 39 Jahren bei Geburt ihres 14. Kindes. 20.000 Arbeiter mit Experten aus dem Iran und Hinterasien waren 21 Jahre lang mit dem Bau beschäftigt. Das massive Agra Fort erbaute Moghulherrscher Akbar im 16. Jh. Im Inneren liegen private und öffentliche Audienzhallen, Haremsgemächer sowie der "Octagonal Tower", in ihm lebte Shah Jahan 7 Jahre lang in Gefangenschaft bis er verstarb. Die Wände der Palastanlage sind stille Zeugen der zahlreichen Auf- und Untergänge des Mogulempires. Das Grabmal des Mirza Ghiyas Beg, gen. Itimad-ud-Daulah erbaute Nur Jahan, Gattin Mogulherrschers Jahangir für ihren Vater von 1622-28. Es handelt sich um ein Meisterwerk der indischen Mogulkunst Die feinen pietra-dura Einlegearbeiten im Marmorgebäude schließen auf einen Vorläufer des Taj Mahal. 11 km vor der Stadt liegt Sikandra mit dem Mausoleum des großen Mogulherrschers Akbar, benannt nach Sultan Sikander Lodi, einstiger Herrscher über Delhi. Übernachtung im Hotel
DAY 4 - Agra – Ranthambhore
Fahrt über Fatehpur Sikri, Moghulherrscher Akbars verlassene Hauptstadt, in den berühmten Ranthambore Tierschutzpark, eingebettet in einem Tal. Einst privates Jagdgebiet des Maharajas von Jaipur, ist dieser heute ein Project Tiger Reserve. Außer Tigern gibt es Leopard, Wildkatze, Sambhar-Hirsch, Chital, Hyäne, Schakal, Antilope sowie eine Vielzahl von Vogelarten. Übernachtung im Hotel.
DAY 5 - Ranthambore
Früh morgens und nachmittags Jeep Safaris im Ranthambore Nationalpark. Übernachtung im Hotel.
DAY 6 - Ranthambhore – Jaipur
Fahrt Richtung Jaipur. Jaipur, der Hauptstadt Rajasthans, bekannt als „Pink City“ Indiens. Nachmittags frei. Übernachtung im Hotel.
DAY 7 - Jaipur
Vormittags mit lokalem Fremdenführer zum Fort Amber (11km entfernt, seit 2013 Weltkulturerbe der UNESCO), der alten Hauptstadt, erbaut zw. den 13.-17. Jh. Oben warten prunkvolle Audienz- und Säulenhallen, Paläste und Privatgemächer, reich verziert mit Malereien, Spiegel- und Intarsienarbeiten. Besonders effektvoll ist "Sheesh Mahal", der Spiegelpalast, wo nur ein einziges Kerzenlicht ausreicht, um den Raum geheimnisvoll glitzern zu lassen. Nachmittags Besichtigungen mit deutsch/englisch sprechenden Fremdenführer: Zum Hawa Mahal, "Palast der Winde“, Wahrzeichen der Stadt und eigentlich ein 25cm dicker, pinkfarbener Sandsteinfassadenbau mit 5 Stockwerken, hinter dessen Erkern und Emporen die Maharanis Prozessionen auf der Straße zuschauten. Das Observatorium (Jantar Mantar) erbaute der Stadtgründer Jai Singh II. (18. Jh.), berühmter Astrologe und Astronom. Die überdimensionalen astronomischen Instrumente, wie z. B. die 27,7 m hohe Sonnenuhr, werden noch heute wissenschaftlich genutzt. Im Stadtpalast (1734), größtenteils Museum mit seltenen Malereien, Manuskripten und Waffensammlungen, residiert immer noch die Maharaja-Familie. Alle Gebäude sind aus rotem Sandstein. Übernachtung im Hotel.
DAY 8 - Jaipur – Bikaner - Gajner
Weiterfahrt in die Wüstenstadt Bikaner, einst bedeutender Umschlagplatz auf der Karawanenroute Zentralasien – Europa. Die von Sanddünen umgebene Stadt gründete 1488 Bhika, 6. Sohn Rao Jodhas von Jaipur. Er erzielte große Gewinne und baut das gewaltige Junagarh Fort. Besichtigungen mit Fremdenführer im Fort mit Palastteil (Pavillons, Hallen, Torbögen) und riesigem Museum. Der ehemalige Glanz lässt sich unschwer erahnen. Übernachtung im Heritage Hotel.
DAY 9 - Bikaner – Jaisalmer
Fahrt zur „Goldenen Stadt“ Jaisalmer. Wahrzeichen ist das riesige, über der Stadt thronende Fort. Jaisalmer war wichtiger Handelsposten am Schnittpunkt zweier Karawanenrouten zur Seidenstraße. 1297 griff der Moslem Ala-ud-Din Khilji die Stadt an, um die Kontrolle über die Handelsroute zu gewinnen. Dauernde Kriege machten die Wüstenstraße zu unsicher. Der Handel mit Gewürzen, Seide und Brokat verlagerte sich dann auf den Seeweg, weil die Engländer die großen Häfen Bombay, Kalkutta und Madras gründeten, Straßen und Eisenbahnnetze anlegten. Die reichen Jain-Kaufleute folgten in die großen Städte, erwirtschafteten wieder beträchtliche Gewinne. In Jaisalmer bauten sie wunderschöne Havelis oder Patrizierhäuser (18./19. Jh.) mit extravaganten Steinmetzarbeiten an Häuserfassaden, Erkern und Balkonen. Abends Kamelritt. Übernachtung im Hotel.
DAY 10 - Jaisalmer
Sie besichtigen mit lokalem Fremdenführer die schönsten der reich mit Steinmetzarbeiten gefertigten Kaufmannshäuser der Jain-Sekte aus rotem Sandstein, wie Patwaon-Ki-Haveli (Residenz einer wohlhabenden Brokathändlerfamilie), Nathmalji-Ki-Haveli und Salim Singh-Ki Haveli und das imposante Goldene Fort auf dem 80m hohen Trikuta-Hügel, umgeben von einer Wehrmauer mit 99 Bastionen. Es wurde 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe auserkoren. Übernachtung im Hotel.
DAY 11 - Jaisalmer – Jodhpur
Nach Jodhpur, dem eigentlichen "Tor zur Wüste Thar". Wahrzeichen der Stadt ist das zum Hotel umgewandelte Umaid Bhavan Palace. 58km vor Jodhpur liegt Osian, einstige Siedlung der Gurjara, Pratiharas und Knotenpunkt alter Handelsstraßen. Hier liegen 6 Hindu- und Jaintempel (8.-11. Jh.), gutes Beispiel für die Entstehung der indischen Tempelarchitektur. Zum Mahymata-Jain-Tempel auf einem Hügel mit schönen Steinmetzarbeiten. Wahrzeichen der Stadt ist der Umaid Bhavan Palace, die größte Privatresidenz der Welt. Übernachtung im Hotel.
DAY 12 - Jodhpur
Mit lokalem Fremdenführer hinauf zum Mehrangarh-Forts auf einem Hügel 125m hoch über der Stadt, heute Museum mit Utensilien der Maharaja-Familie von Jodhpur. Die prunkvollen Hallen, Gemächer und Empfangshallen versetzen schier in Erstaunen. Gegenüber liegt Jaswant Thada, weißer Marmorchattri von Maharaja Jaswant Singh II.
DAY 13 - Jodhpur– Udaipur
Fahrt nach Udaipur, der malerischen Stadt der Seen, Tempel und Paläste, umgeben von Hügeln der Aravallis. Unterwegs Besuch der einmalig schönen Jain-Tempel von Ranakpur, Traum aus weißem Marmor, 1439 von reichen Jain-Kaufleuten erbaut. Der gewaltige Bau bedeckt eine Fläche von 4544 qm. Jede der 1444 Säulen zeigt ein anderen Motiv. Überhaupt ist keine Fläche im Tempel von Steinmetzarbeiten ausgespart (Besichtigung mit Audioguide). Weiter nach Udaipur. Der Maharaja von Udaipur ist der ranghöchste Rajput der "Sonnendynastie". Nachmittags Bootsfahrt auf dem Pichola-See. Vom Wasser aus herrlichen Ausblick auf die Palastanlage sowie zu den Inseln Jagmandir und Jagnivas (heutiges Palasthotel, vor Jahren u.a. Drehort des James Bond-Films Octopussy). Zum Sonnenuntergang blicken Sie auf den Stadtpalast. Übernachtung im Hotel.
DAY 14 - Udaipur
Vormittags Besichtigungen mit lokalem Fremdenführer: Zum Stadtpalastmuseum, in dem sich Kunst und Finanzkraft der Mewar-Herrscher förmlich übertrafen. Im Sahelion-ki-Bari ("Frauengarten") gibt es eine Kühlung spendende Springbrunnenanlagen, die früher nur den Palastdamen zugänglich war. Lok Kala Mandal ist ein Museum mit Marionetten, Puppen und Kleidungsstücken. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung.
DAY 15 - Udaipur
Transfer zum Flughafen. Programmende. Fortsetzungsmöglichkeiten: Flug nach Mumbai/Delhi bzw. Goa

